
Kronen Zeitung
„KRONE“-KOLUMNE
Aufstieg hat man nicht bei Aston Villa verspielt
Salzburg präsentierte sich auswärts bei Aston Villa stark. Dennoch schieden die Bullen aus der Europa League aus. Das lag aber nicht an der Partie in Birmingham. Die Matches davor waren dafür ausschlaggebend. Eine „Krone“-Kolumne von Sportredakteur Philip Kirchtag.
Mit dem 2:3 bei Aston Villa endete die internationale Reise für Salzburg in der heurigen Saison. Die Leistung in Birmingham war über weite Strecken wirklich stark, aber das Ausscheiden in der Ligaphase der Europa League ist dennoch als Enttäuschung zu bewerten. Denn wenn sich ein Klub zuvor sechs Jahre in Folge für die Champions League qualifiziert, muss es der Anspruch sein, im zweithöchsten europäischen Vereinswettbewerb zumindest die K. o.-Phase zu erreichen.
Klar ist, dass man den Aufstieg nicht in Birmingham verspielt hat. Bitter sind im Nachhinein andere Auftritte, in denen man weit schlechter als gestern spielte. Man denke etwa an die 2:3-Niederlage gegen Ferencváros, die völlig unnötig war. Zudem kommt, dass es die Bullen zuvor auch nicht geschafft haben, solide Leistungen in Punkte umzuwandeln. Dafür sind die Partien gegen Porto und in Freiburg Beispiele.
Das Aus muss Salzburg jetzt aber schnell abhaken. In drei Tagen wartet mit dem ÖFB-Cup-Viertelfinale bereits das nächste „Finale“ auf die Bullen. In Wolfsberg ist ein Weiterkommen Pflicht. Denn sonst ist die gute Leistung im Villa Park ganz schnell wieder vergessen.
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